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Museumsforum Wuppertal

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Eingerahmt wird das Hauptgebäude auf den Straßenseiten durch einen neuen Bodenbelag, der sich über die Pestalozzistraße bis zum westlichen Rand des Gutenbergplatzes erstreckt. Der entstehende „Shared-Space“ verbindet den Museumsvorplatz nahtlos mit dem Museumsforum. Der Besucher wird mittels zweier Einblicke in die Ausstellungsräume, sowie der Erhöhung des südlichen Gebäudetraktes über eine 10 m breite und 20 m lange Treppe in den Innenhof geführt. Aus dem Stadtraum „abgetaucht“, lädt Dieser zum verweilen ein. Durch das Foyer gelangt der Besucher in den 14 m hohen Raum der Dauerausstellung. Unbehandelte, rohe Materialien und Stahl dominieren diesen Raum. Der Besucher kann sich hier frei bewegen, wird allerdings durch die Exponate und den trichterförmigen Grundriss auf die abgehängte Plattform geführt. Auf dieser Ebene befinden sich die abgehängten Schwebebahnen, durch Oberlichter und einer große Öffnung in der Nordfassade in Szene gesetzt. Das Wechseln des Bodenbelags markiert das Ende der Dauerausstellung. Über Freitreppen kann anschließend die Wechselausstellung beschritten werden. Flexibel nutzbare Räume in unterschiedlichen Dimensionen prägen den „Ausstellungsturm“. Die unterste Ebene dieses Gebäudetraktes verzahnt die Dauer- mit der Wechselausstellung. Hier befindet sich das Café und die Verbindungsmöglichkeit zurück zum Foyer über einen Auftaktbereich der Wechselausstellung und den Museumsshop. Der Rundgang ist vollzogen.

Entstanden im Zuge meiner Bachelorarbeit im Jahr 2013.