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Stadtinsel

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Als Abschlussarbeit des Masterstudiengangs Architektur:Projektentwicklung musste ich zum ersten mal in meinem Leben eine „theoretische“ Arbeit verfassen (mal abgesehen von der Facharbeit über den gemeinen Holzbock in der 9.? Klasse in Biologie). Bunte Bilder durfte man trotzdem mit einarbeiten.
Die Konzeptzusammenfassung der ca. 80-Seitigen Arbeit liest sich wie folgt:

Es wurde ein Quartier mit einer vielfältigen Nutzungsmischung entwickelt, welches Wohnen, Arbeiten und Dienstleistung in einer kreativen Atmosphäre vereint. Trotz der standortprägenden Brücke wurde die Chance gesehen, das bis dahin ungenutzte Grundstück in die Stadt miteinzubinden. Das Projekt knüpft an aktuelle Stadtentwicklungsmaßnahmen an und hat Potential das rechtsrheinische Köln nachhaltig aufzuwerten. Die unterschiedlichen Nutzungen im Quartier vermeiden einerseits die soziale Segregation und ermöglichen andererseits den Umgang mit den Lärmimmissionen der Brücke, was ein geschütztes Wohnen sicherstellt. Bezogen auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes gewährleistet die vorgesehene Mieterstruktur ein geringes Mietausfallwagnis und macht die Investition somit zu einer langfristig sicheren Kapitalanlage. Flexibel gestaltete Grundrisse ermöglichen jederzeit eine andersartige Nachnutzung bei sich änderndem Bedarf.

Bearbeitet im Jahr 2014 als Thema meiner Masterarbeit im Fach Projektentwicklung bei Prof. Xaver Egger.