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7 DAYS 7 COLORS

Meine alte Ente sollte ein neues Kleid bekommen – das Mattschwarz konnte ich nach ca. 10 Jahren nicht mehr sehen. In einer Urlaubswoche, im Anschluss an einen Festivalbesuch im Sommer 2016 sollte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Mein Vater hat in der Vergangenheit viele „gewöhnliche“ Objekte mit einer besonderen „Tupf-Technik“ bearbeitet, wodurch Form und Farbe mit einander verschmolzen und zu Unikaten wurden. Das wollte ich auch machen: An 7 Tagen sollten in 7 verschiedenen Farben ca. 120.000 Punkte auf das Auto gelangen. Nach zahlreichen Entwürfen standen die entgültigen Farbtöne fest. Ca. 8 Stunden am Tag tupfte ich mit viel Hilfe die unzähligen Punkte auf die Alte Möhre. Da ich zudem mal wieder Lust hatte ein Video zu schneiden, wurde die meditative Arbeit videographisch festgehalten.
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Ein Paar Kompakte

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal bei der Lautsprecher-Koryphäe „Udo Wohlgemuth“ in Bochum, um seine sagenumwobenen Bausätze Probe zu hören. Der astreine Klang mit einer unglaublichen räumlichen Darstellung ist mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Im Herbst 2017 hatte dann mein Kumpel Björn vor, sich einen neuen Verstärker, einschl. Boxen zuzulegen. Ich konnte ihn schließlich davon überzeugen, mit mir zum Hörtest nach Bochum zu fahren. Wieder hockten wir mehrere Stunden auf Udos abgerocktem Ledersofa und hörten verschiedene Bausätze aus verschiedenen Preisklassen. Björn wollte natürlich unbedingt die High-End-Modelle. Auch ich hatte mal wieder Lust etwas zu basteln und nahm, obwohl ich eigentlich nichts kaufen wollte, den Einsteigerbausatz „Udo_2“ mit. Für 75€/Stk. ist der Klang dieser kleinen Kompaktboxen hammermäßig! In ca. 2 Wochen wurde Abends zunächst die Weiche gem. Leitungsplan gelötet. Bei der optischen Erscheinung wich ich deutlich von Udos Plan ab. Solange man das Gehäusevolumen und die Dimension des Reflexkanals einhält, hat man da allerdings auch jeglichen Gestaltungsspielraum. Mit der Oberfräse und einem Fräszirkel wurden die Aussparungen für die Chassis, sowie für den Reflexkanal erstellt. Nach dem Zusammenleimen wurden die Kisten geschliffen, lackiert, geschliffen, lackiert und so weiter bis das Ergebnis für meine zu Verfügung stehenden Mittel […]
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Nachttisch

Am Bett liegt immer so unendlich viel Zeuch rum, welches vor sich hin staubt. Ein neuer Nachttisch musste her. Anforderungen? Vor allem Stauraum sollte er haben: Bücher und weitere „sperrige“ Sachen sind nun hinter der Klappe versteckt, der Kleinkram landet in der Schublade.. ’n Nachttisch halt! Die Filzauflage sorgt nicht nur dafür, dass das Handy schön weich laden kann, sondern kaschiert zudem die Verbindung zum versteckten Standort der Stromversorgung. Gebaut aus Multiplex und aufgehübscht mit ein paar „Memphis-Würmern“ aus den 80ern.  
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Mehr als ein Duschlautsprecher

Die ursprüngliche Idee von ein bisschen Musik unter der Dusche wandelte sich schnell in einen vielseitig einsetzbaren Lautsprecher, welcher in punkto Audio-Qualität den „großen“ Herstellern in nichts nachstehen sollte. Zunächst las mich in das Thema Lautsprecher-Bau ein und stellte fest, dass diesbezüglich eine beachtenswerte Szene in Deutschland vorhanden ist. Ein günstiger Bausatz für zwei Mini-Regallautsprecher war schnell gefunden – ergänzt durch einen kleinen Verstärker und einen Akku aus China, sowie ein bisschen weitere Technik. Durch die gegebenen Parameter stand die Proportion der klingenden MDF-Kiste schon früh fest: Rechts + links die beiden Lautsprecher gem. Volumenberechnung des Bausatzplans, mittig die Technik. Bei der Anordnung  und Wahl der Bedienelemente und der Gestaltung habe ich dann gemacht worauf ich bock hatte: Abgerundete Kanten mittels Oberfräse Front mint, Korpus weiß Lederband zum umhängen Jetzt klingt er regelmäßig in Top-Qualität in der Küche, im Schlafzimmer, auf’m Balkon und natürlich unter der Dusche. Zum Zeitpunkt der Fotos war der Lautsprecher auch schon auf einem Festival und bei vielen weiteren Aktivitäten außer Haus, sodass er mittlerweile schon arg ramponiert aussieht. Materialeinsatz: ca. 60€ Planungs- und Ausführungszeit mit viel Hilfe beim Löten und Basteln: k.A. 50 Stunden?  
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Garagenrock

In Hagen ist leider immer weniger los – daran wollten wir, Björn, Christian, Alex und ich etwas ändern! Aus einer spontanen Laune heraus entstand Anfang 2016 die Idee, in einem Garagenhof im Herzen Hagen-Wehringhausens, ein Fest für sämtliche Altersgruppen zu veranstalten. Es sollte den Charme des einst blühenden Alternativ-Viertels wieder aufleben lassen. Mit unglaublicher Hilfe von zahlreichen Freunden und Helfern wurde der sonst marode anmutende Hof in ein buntes Festivalgelände verwandelt. In den Garagen wurden Fotos ausgestellt, Platten aufgelegt, Kaffeekränzchen abgehalten, Kinder geschminkt und einige Runden gekickert. Im Hof wurden die über tausend Besucher bei bestem Wetter mit Grillgut, Paella, Wein, Craftbeer, Live-Painting und allerfeinster Rockmusik von Bands aus der Region versorgt. Die Krönung: Wir konnten einen Gewinn von fast 4.000 € erwirtschaften, welcher dem gemeinnützigen Verein Jona e.V. zu Gute gekommen ist. Danke an alle Sponsoren und Mithelfer – ohne Euch wäre die Party des Jahres nicht möglich gewesen. Wird wiederholt! Update 2017: Wurde es – und zwar doppelt! Doppelt so viel Bier gezapft, doppelt so viele Würstchen gegrillt, doppelt so viele Menschen, doppelt so geil gefeiert, doppelt so viel Kohle eingenommen (~9.000 €), welche anteilig an JONA e.V. und das RepairCafé in Wehringhausen gespendet wurde. Perfektes Wetter hatten […]
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Eames Chess

  Relativ zu Beginn des Architekturstudiums waren einige Aufgaben noch eher unkonventionell – so auch folgende – dessen Ergebnis ich auch heute noch cool finde. Für einen ausgewählten Architekten sollte ein Schachspiel entwickelt werden, welches sein konzeptionelles Denken, seine architekturtheoretischen Überlegungen und seine Formensprache widerspiegeln. Wir wählten Charles und Ray Eames, deren Möbelentwürfe bis heute einen hohen Anklang finden. In Ihrer Architektur bedienten die beiden sich oft Elementen aus der Industrie, welche durch automatisierte Prozesse günstig zu erwerben waren. Übersetzt auf den kleinen Maßstab eines Schachbretts ergatterten mein Kumpel Pipo und ich einen Großteil der eingesetzten Materialien gratis auf’m Schrott. Das Konzept für das standardmäßig gerasterte Spielfeld stand also. Die Figuren sollten im Hinblick auf’s Eamsche Möbeldesign eher organisch werden. Holz zu biegen war mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht machbar. Mit einer selbst geschweißten „Biegemaschine“ ließ sich Aluminium allerdings relativ winklig in die gewünschte Form bringen. Mit zweierlei Furnier wurden die jeweils 16 Figürchen abschließend beklebt. Entstanden in Zusammenarbeit mit Philip Gerigk im Jahr 2010.
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